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Osterurlaub auf der Sonnenseite Südtriol Ihr Osterurlaub 2010 in der Dolomiten Residence Sonnleiten***
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Südtirol besonder Steinegg gehört zu den sonnenreichsten Regionen im Alpenraum. Durch die milden Temperaturen blühen zum Frühlingsbeginn nicht nur die vielen Blüten auf. Das ist für viele Menschen der ideale Zeitpunkt, um dem launenhaften Aprilwetter nördlich der Alpen zu entgehen. Sonnenhungrige sind dann ganz in ihrem Element: Die wärmenden Sonnenstrahlen in Südtirol laden ein zum Wandern, Radfahren, Nordic Walken, einer Kutschenfahrt durch Obstgärten, Besichtigungen von Schloss-und Museums, zu einem reizvollem Osterspaziergang oder einfach die sellige Ruhe genießen.
mehr über Ostern in Steinegg...
Südtiroler Ostertraditionen
Südtirol ist eng verbunden mit alten Bräuchen und Traditionen, die im ganzen Land gepflegt werden. Eine Vielzahl an Bräuche sind zum Osterfest entstanden. Ostersonntag ist dieses Jahr der 04.04.10.
- Zum christlichen Osterfest gehört auch das Osterlamm. Entstanden ist das Osterlamm aus dem Ritual der Juden zum Passahfest ein Lamm zu schlachten und zu verspeisen. - Ein typischer alter Südtiroler Brauch ist das "Ostereier pecken" Nach der Gottesdienst am Ostersonntag, wo die Osterspeisen in der Kirche gesegnet werden, findet man sich auf dem Kirchplatz zum „pecken“ zusammen. Von der Steinegger Jugend werden bunte, gekochte Eier verteilt. Mit einem bunten Ei versucht man das Ei des Gegners zum Bruch zu bringen. Zuerst "peckt" man „Spitze gegen Spitze“ und dann mit der unteren Seite des Eies der „Gull“. Sieger ist, wer am Ende des „Preispenckens“ ein unbeschädigtes Ei vorweisen kann. Der Gewinner erhält dann das Ei des Verlierers.
Hintergrund des Osterbrauchs Das Ei ist etwas unendlich Zartes und steckt voller Kräfte und Geheimnisse. Es verkörpert das Geheimnis des Lebens, die Faszination des Kosmos. Schon immer, besonders jedoch zur Osterzeit und nach den langen Fastenwochen, spielte das Ei im Leben der Südtiroler eine wichtige Rolle. Es diente als Speise, als Symbol für Leben, Kraft, Reinheit, Fruchtbarkeit, als Naturalabgabe für Schulden und immer wieder als kleines, kunstvoll verziertes, liebevolles Geschenk. Umso wichtiger war es, beim „Eierpechn“ viele Eier zu gewinnen.
Heute ist das Ostereier „peckn“ nur mehr eine symbolische Angelegenheit, gleichzeitig jedoch ein lebendiges Zeugnis der Traditionsverbundenheit der Menschen in Steinegg.
- Fochaz" von den Paten Weniger schlagkräftig geht es beim sogenannten "Fochaz"-Brauch zu. Patenkinder bekommen von ihren Paten an Ostern übergroße Gebildebrote geschenkt. Mädchen meist in Form einer Henne, Jungen in Form eines Hasen, oft mit eingebackenen Eiern und bunt verziert und mit süßen Zuckerstreuseln belegt. Besonders freuen sich die Kleinen allerdings über harte Stellen im Brot: der eindeutige Hinweis auf ein eingebackenes Geldgeschenk.
- Besonders für die Jüngsten ist der Ostersonntag ein spannender Tag. Nach dem traditionellen Ostermahl gehen sie im Haus und im Garten auf die Suche nach Naschereien und bunt bemalten Ostereiern die, nach offiziellen Angaben der Eltern, zuvor der Osterhase versteckt hatte.
- Ähnlich dem Keksebacken zu Weihnachten, findet sich die Familie zu Ostern zusammen um gemeinsam gekochte Eier zu bemalen. Teilweise werden auch hohle Eier bemalt, welche dann einen Palmbesen schmücken. Die so geschmückten Stangen symbolisieren die Bitte um Wachstum und werden am Palmsonntag von den Kindern bei der Prozession in die Kirche zum Gottesdienst gebracht. Es gibt auch hier einen Wettbewerb, derjenige der den längsten Palmbesen hat und diesen auch in die Kirche bringt bekommt den größten Segen. In der Kirche stehen die langen Palmbesen an der Kirchenmaur einer neben dem anderen und wehe einer fällt um...
- Am Ostersonntag wird der „Palmesel“ bestimmt, sprich jenes Familienmitglied welches als letztes am Frühstückstisch erscheint.
- Zu Ostern schenken junge, ledige Frauen jenem Mann Ostereier, den sie im Laufe des Jahres heiraten möchten.
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